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Erfahrungsbericht National University San Diego

Erfahrungsbericht National University San Diego

Erfahrungsbericht National University San Diego
Chantal S

“One way to get the most out of life is to look upon it as an adventure.” -William Feather

Die Zeit in San Diego und an der National University San Diego war definitiv ein Abenteuer. Nachfolgend mein Rückblick über eine ereignisreiche Zeit.

Die Stipendiatin steht am Strand, hinter ihr kann man erkennen, dass es abends ist und die Sonne bald untergehen wird

San Clemente, Kalifornien

National University
Gegründet 1972 ist die National University (NU) San Diego eine private, non-profit Universität mit mehreren Standorten quer über Kalifornien verteilt. Sie ist eine Partneruniversität der Hochschule Furtwangen. Das besondere an der Universität ist, dass die NU ein one-course-program-per-month System hat, was bedeutet, dass man in jedem Monat nur einen Kurs mit den entsprechenden Klausuren jeweils am Ende des Monats hat. Dieses System gibt die Möglichkeit sich einen Monat voll und ganz auf den einen Kurs zu konzentrieren. Da die Kurse hauptsächlich Abends und zwei Mal in der Woche stattfinden, wird die Universität von vielen Berufstätigen, Militäraktiven und Veteranen, Müttern und Vätern besucht, die sich weiterbilden oder einen neuen Berufsweg einschlagen möchten. Dadurch ergibt sich eine gute Mischung von Studenten in unterschiedlichem Alter und mit individuellen beruflichen Werdegängen.

Meine Kurse an der NU San Diego
Da ich vier Monate an der NU verbracht habe, habe ich vier Kurse insgesamt belegt. Diese wurden mir alle für mein Studium in Deutschland angerechnet. Meine Kurse von März bis Juni 2018 waren: Introduction to Leadership, Computer Ethics, Survey of Global Business und Organizational Sociology. Eine wirklich bunte und interessante Mischung, die mein Studium in Deutschland an der Hochschule Furtwangen University sehr gut ergänzt haben. Bunt deshalb, weil nicht nur die Themen sehr unterschiedlich waren, sondern auch die jeweiligen Anforderungen in den Kursen. Mir war es wichtig neben dem sprachlichen auch mein schriftliches Englisch zu verbessern und die Kultur besser zu verstehen. Das ist wirklich in allen vier Kursen meiner Wahl gelungen.

Alltag in San Diego und an der National University
Das tolle an der National University ist unter anderem tatsächlich die Flexibilität des Kursangebots. Durch die Abend Kurse an zwei Tagen die Woche, kann man seine Woche relativ frei gestalten und viele Aktivitäten neben dem Studium unternehmen. Im Vergleich zum Studium in Deutschland ist das wirklich eine tolle Abwechslung. Am meisten genossen habe ich das draußen sein, ob am Strand, in der Natur oder am Pool. Ende Februar und Anfang März war das Wetter ungewöhnlich frisch mit ca. 16 Grad und ab und zu gab es sogar Regen. Doch gegen Mitte März waren es dann im Schnitt angenehme 22 Grad. Der Mai war wettertechnisch etwas frustrierend, denn die meiste Zeit war es bewölkt. Zwar war es nicht kalt, aber die Sonne hat eben gefehlt. Der Juni war jedoch dann wieder herrlich mit um die 26 Grad und im Juli wurde es richtig heiß bis zu ca. 36 Grad.

Kulturell gesehen ist der spanische Einfluss wirklich überall zu sehen: in der mediterranen und maurischen Architektur der Häuser, der Sprache auf Menükarten und Straßenschildern oder beim Essen. Kulinarisch bietet San Diego auch einiges. Ich würde behaupten ist gibt fast alles: Thailändisch, Asiatisch, Vietnamesisch, Mexikanisch, Amerikanisch, Mediterran, etc. In meinem Bericht „Gesund leben in San Diego und Umgebung“ stelle ich drei meiner Lieblingsrestaurantketten und meine zwei Lieblingslebensmittelketten vor. Wenn ihre mehr über Aktivitäten in San Diego und Umgebung wissen wollt, schaut euch mein Video zum Thema „Activities in San Diego“ an.

Zusammenfassung
Grundsätzlich kann ich jedem, dem sich die Möglichkeit bietet, eine Auslandserfahrung nur empfehlen. Sie dient nicht nur beruflichen Zielen, sondern erweitert den persönlichen Horizont und das Verständnis für andere Kulturen. Es ist sehr interessant, andere Verhaltensweisen und Abläufe zu entdecken und zu vergleichen. Das gibt die Möglichkeit die eigene Kultur neu einzuordnen und schätzen zu lernen, weil man eine andere Sichtweise bekommt. Ich kann die National University als Universität für ein Auslandssemester empfehlen wegen der spannenden Kurse, der Mischung an Kursteilnehmern, der Flexibilität und dem Standort San Diego. Für mich hat am besten gepasst, dass ich mich eher an die Amerikaner gehalten habe und nicht in der Komfortzone Deutsch mit anderen deutschen Studenten an der National University geblieben bin. Das Auslandssemester ist ein Abenteuer und am besten erlebt man die fremdländische Kultur wenn man sich auf sie einlässt und den Kontakt zu Einheimischen sucht.

Weitere Erfahrungsberichte gibt es hier