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Campus-Leben – Auslandssemester Australien

Campus-Leben – Auslandssemester Australien

Campus-Leben

Erfahrungsbericht von Romana S.

Leben im Schloss auf dem Berg – ich habe es geliebt. Es war eine besondere und außergewöhnliche Erfahrung. Endlich hatte ich das Gefühl auf ein richtiges College zu gehen. In Hamburg war es immer so als würde ich immer noch zur Schule gehen.
Man hat alle seine Freunde in der Nähe – sie sind nur ein paar Schritte entfernt. Man verbringt Zeit zusammen, wenn man will, oder zieht sich auf sein Zimmer zurück, wenn nicht.

Business Attire

Campuslife - Business AttireVor allem wenn ich abends weg war und am nächsten Morgen Vorlesung hatte, wusste ich die Nähe zum Klassenraum sehr zu schätzen.
Apropos Vorlesung, eine Anforderung vom ICMS ist „Business Attire“. Mit anderen Worten muss man zum Unterricht in passender Kleidung erscheinen, d.h. Anzug für die Jungs und Blazer, Rock bzw. schicke Hose und Bluse für die Mädels. Das war bei der Hitze manchmal ganz schön nervig, aber es hat auch Spaß gemacht, sich so zu stylen. Ich hatte immer gleich ein anderes Gefühl, wenn ich so schick in die Klasse ging, irgendwie professioneller. An den freien Tagen ist man nicht verpflichtet, sich so zu kleiden. Werden die Anforderungen nicht erfüllt, verlangen die Dozenten in der Regel, dass man sich umzieht (dann ist es gut, wenn man in der Nähe wohnt).
Einige Dozenten haben sehr hohe Erwartungen und Nachtschichten bleiben oft nicht aus. Aber sie helfen einem auch viel und bemühen sich. (Es ist natürlich immer abhängig vom Fach und vom Dozenten.) Am ICMS gefällt mir besonders, dass man nicht auf die Endnote in der Prüfung reduziert wird, sondern über das Semester verteilt mehrere Projekte erhält und sich so immer wieder beweisen kann.
Der Standard Treffpunkt war der Raucherbereich vor dem Basement zwischen Moran und Kelly House – selbst für Nichtraucher, so wie mich. Dort wurde Musik gehört, Pläne wurden geschmiedet und viel Blödsinn geredet. Oft traf man sich dort nach dem Essen, um zusammen zu den Klippen zu gehen und den Sonnenuntergang zu beobachten.

Basement

downloadDas Basement. Dieser Ort war ein Allround-Paket, er wurde zum Tischtennis spielen, Filme gucken (viele Filme), Billard spielen, zum Abhängen und für Partys genutzt. Zum Beispiel fand dort auch die Halloween Party statt (voller Erfolg!). Ansonsten befindet sich dort auch eine Bar, die zu bestimmten Zeiten offen hat und relativ faire Preise hat.
Am ICMS werden zu bestimmten Anlässen Partys veranstaltet, die immer sehr amüsant waren und meist in der Shark Bar endeten.
Das ICMS bietet auch jede Menge Sportangebote. Über das Semester hinweg findet ein Fußballturnier statt. Dort haben wir zugeguckt und kräftig angefeuert. Ich empfehle den Zumba Kurs, der echt unterhaltsam ist. Außerdem das Boot Camp, aber warne auch gleichzeitig davor, es ist sehr anstrengend. Ansonsten gibt es einen Tennis- und Basketballplatz. Man kann auch Yoga machen und vieles mehr.
Das Essen am ICMS ist vielleicht manchmal gewöhnungsbedürftig, aber es ist erträglich – ab und an sogar lecker.
Im Grunde ist für jeden etwas dabei und es gilt das Beste daraus zu machen. Ich, für meinen Teil, habe es genossen auf dem Campus zu wohnen. (Ich musste nicht einmal mein Zimmer putzen.) Es tat gut meine Kommilitonen in der Umgebung zu haben, um sie so besser kennen zu lernen. Wir waren alle wie eine große Familie.