Das Leben in einem Modern Double – Auslandssemester Kanada

Das Leben in einem Modern Double – Auslandssemester Kanada

Das Leben in einem Modern Double –Auslandssemester Kanada Erfahrungsbericht von Theresa F. Seit neuestem gibt es in den Residences der Universität neben Einzelzimmern, auch Doppelzimmer, sprich 2 Leute in einem Raum. In genau so einem habe ich während meines Auslandssemesters gelebt. Bevor es ans Einziehen geht, werden die Mitbewohner zugeteilt. Dafür gibt es auf der Webseite der Uni ein Online-Portal, für das man nach Zusage zugelassen wird. Dort füllt man zunächst einen kleinen Fragebogen aus, an Hand welchem man potentielle Mitbewohner vorgeschlagen kommt. Dabei wird gefragt, zu welcher Zeit man normalerweise ins Bett geht, wie lange man schläft, wie laut oder leise man es im Zimmer mag, wie ordentlich man ist, wie oft man Alkohol trinkt und ob man raucht und ob man es akzeptiert wenn der/die Mitbewohner/in raucht bzw. Alkohol trinkt. Zudem kann man auch noch Präferenzen auswählen, wie auf einem leisen Flur zu wohnen oder auf einem ‘substance-free’ Flur zu wohnen. Zum Abschluss kann man ein paar kurze Zeilen zur eigenen Person schreiben. Wenn das fertig ist, bekommt man Mitbewohner mit der besten Kompatibilität der Profile vorgeschlagen. Man kann dann andere Leute als Mitbewohner anfragen bzw. Anfragen erhalten, die man dann annehmen oder ablehnen kann. Dabei gibt es aber nur gleichgeschlechtliche Kombinationen. Meine Erfahrungen Ob man dann am Ende den gewünschten Mitbewohner/ die gewünschte Mitbewohnerin bekommt, hängt aber von der Verfügbarkeit der Räume und Zimmerzusammenstellungen ab und wird erst nach Schließung des Portals bekannt gegeben. Dann erfährt man auch, mit wem man sich noch ein Bad teilt (ebenfalls gleichgeschlechtlich), denn es gibt immer ein Bad, das zwischen 2 Zimmern liegt, auf der einen Seite ist ein Einzel-...
„Ich möchte nicht nur deutsche Freunde finden.“ – Auslandssemester Kanada

„Ich möchte nicht nur deutsche Freunde finden.“ – Auslandssemester Kanada

„Ich möchte nicht nur deutsche Freunde finden.“ – Auslandssemester Kanada Erfahrungsbericht von Elena D. Wenn es einen Satz gab, den ich vor Kanada sehr oft gedacht habe und von anderen Leuten, die nach Kanada gegangen sind oder Interesse an einem Auslandssemester hatten, gehört habe, dann ist es dieser. „Ich will dort nicht nur mit Deutschen Kontakt haben.“ Oder: „Ich will auch Kontakt zu Kanadiern oder anderen Internationals haben.“ Es ist tatsächlich so und kein Geheimnis, dass es vor allem im Wintersemester an der VIU sehr viele deutsche Studenten gibt. Das wusste auch ich recht schnell als ich Leute fragte, die schon an der VIU waren und mich informierte. Wie für viele andere war auch für mich ein Ziel nach Kanada zu gehen, kanadische und internationale Freundschaften und Bekanntschaften zu knüpfen und nicht nur unter Deutschen zu sein. Tatsächlich war ich am Anfang leicht geschockt, wie viele Deutsche auf dem Campus unterwegs waren und dass man vor allem als „Business-Student“ an jeder Ecke Deutsch hörte. Am Anfang wollte ich radikal einfach keinen Kontakt zu Deutschen. Das ist allerdings absoluter Unsinn und dieser Bericht soll auch keiner sein, der beschreibt, wie man Deutschen am besten aus dem Weg geht, sondern einer der Tipps geben soll, wie man aus sich herauskommt und wie man Kontakt zu den Einheimischen aufbauen kann. Alles Einstellungssache Genau das ist nämlich auch Einstellungssache. Ich habe oft gehört, dass Deutsche viel unter sich bleiben oder sich beklagen, dass sie einfach keinen Anschluss an Kanadier oder Amerikaner finden. Wer von vorneherein offen ist gegenüber neuen Bekanntschaften (egal ob deutsch, japanisch, indisch oder kanadisch) und sich nicht scheut, einfach mal...
Pub Crawl in Nanaimo – Auslandssemester Kanada

Pub Crawl in Nanaimo – Auslandssemester Kanada

Pub Crawl in Nanaimo Erfahrungsbericht von Anja H. In Nanaimo gibt es relativ viele Pubs in Relation zur Größe der Stadt gesehen. Natürlich sollte man dem einen oder anderen Pub dann auch mal einen Besuch abstatten. Sollte dies jedoch nicht so klappen, könnt ihr den Pub Crawl in Nanaimo nutzen. Meistens wird er von einer kleinen Gruppe von einheimischen Studenten für die Auslandsstudenten organisiert. Bei einem Pub Crawl besucht ihr mehrere Pubs hintereinander und trinkt jedes Mal einen zusammen – dieses Spielchen kennt man ja auch in Deutschland. Das Gute ist, dass die Universität einen sogenannten „free shuttle“ stellt und ihr damit kostenlos nach Downtown zu eurem ersten Pub gebracht werdet – das heißt die lästigen Gespräche beim Bezahlen des Taxis („Wer hat Kleingeld?!“) fallen erst einmal weg. Den Rückweg müsst ihr dann zwar wieder mit dem Taxi antreten, aber eine Fahrt habt ihr wenigstens gespart – besser als nichts! Human Bingo Unser Pub Crawl begann im „Queens Pub.“ Hier treten sehr oft Bands live auf – solltet ihr also auf gute Livemusik stehen könnt ihr ab und zu mal dort vorbei schauen.  Was man dabei nicht vergessen darf, ist ein weißes T-Shirt zu tragen, denn jeder darf an diesem Abend seine Unterschrift auf den Shirts hinterlassen. Bei dem Spiel „Human Bingo“ lernt man dann auch ganz schnell die anderen internationalen Studenten kennen. Im Endeffekt habt ihr ein paar Fragen („Wer spielt ein Instrument?“) und müsst dazu eine passende Person finden – hier sind natürlich eure Englischkenntnisse gefragt und Schnelligkeit. Wer als erstes alle Fragen beantwortet hat, hat gewonnen. Bingo! Danach geht es gleich in den nächsten Pub –...
Vancouver Island University: allgemeine Erfahrungen – Auslandssemester Kanada

Vancouver Island University: allgemeine Erfahrungen – Auslandssemester Kanada

Vancouver Island University: allgemeine Erfahrungen Erfahrungsbericht von Anja H. Solltet ihr euch für die VIU entschieden haben, habe ich hier ein paar Tipps für euch. Die Uni wird euch vorschlagen ein sogenanntes „Line Package“ zu kaufen, welches ihr dann an eurem Ankunftstag abholen könnt. Darin sind so Sachen wie Handtücher, Laken, Decken etc. drin. Der ganze Spaß kostet mehr als 200 Euro. Das braucht ihr wirklich nicht! Es ist total unnötig – ich habe es zum Glück nicht gemacht. Es gibt deshalb zwei Möglichkeiten, wie ihr euch alles Notwendige zulegen könnt, ohne dabei 200 Euro blechen zu müssen. Die erste Möglichkeit ist, dass ihr euch alles von zu Hause mitbringt – das habe ich gemacht. Klappt eigentlich super! Nehmt dann aber Sachen mit, die ihr dann einfach in Kanada wegschmeißen könnt, bevor ihr zurück fliegt, dann ist der Koffer schon wieder leichter. Die zweite Möglichkeit ist einfach, alles bei Walmart für wenig Geld zu kaufen und es dann ebenfalls bei der Abreise einfach dort zu lassen. Solltet ihr bei Walmart sein, kauft euch gegebenenfalls auch Geschirr. Das ist nämlich auch noch nicht vorhanden. Denkt daran: Wenn ihr hier ankommt, habt ihr, Line Package hin oder her, keine richtigen Decken (nur eine „Kuscheldecke“, falls ihr das Packet bucht) – also müsst ihr so oder so einkaufen. Wahl der Kurse Wenn es darum geht, Kurse zu wählen, geschieht dies meistens schon, wenn ihr noch in Deutschland seid und ihr könnt dies online machen. Achtet darauf, dass ihr immer nur die Kurse wählt, die auch auf dem Hauptcampus in Nanaimo sind. Die VIU hat auch einen Campus in Cowichan, Parksville, Qualicum und...
Meine Wahlkurse an der VIU – Auslandssemester Kanada

Meine Wahlkurse an der VIU – Auslandssemester Kanada

Meine Wahlkurse an der VIU Erfahrungsbericht von Sabrina H. Meine Kurse: ACCT 201 und POLI 151 Neben meinen 3 Pflichtkursen Econ 320, Fnce 330 und Mgmt 292 habe ich auch 2 Wahlkurse belegt: „Financial Accounting II“ und „Law and Politics in Canada“. Beide Kurse habe ich aus reinem Interesse gewählt. Accounting, weil ich noch einen tieferen Einblick bekommen wollte, und Law and Politics in Canada weil ich auch etwas von dem kanadischen System mitnehmen wollte und mich der Einfluss vom Commonwealth sehr interessiert. Financial Accounting II Financial Accounting II war ein sehr zeitintensiver Kurs und mir lag der Dozent leider nicht so richtig. Allerdings habe ich extrem viel gelernt, vor allem auch durch den praktischen Teil des Kurses, einem Computer Assignment mit einer fiktiven Firma. Allerdings war auch genau dieser Teil einer der zeitintensivsten und trug mit insgesamt gerade einmal 15% auch nicht wirklich viel zu meiner Note bei. Zusätzlich hatte ich in dem Kurs direkt am Anfang ein Assignment, das 5% zählte, insgesamt 6 Quizzes über bestimmte Kapitel die ebenfalls 5% zählten, 2 Midterms mit insgesamt 30% und noch ein Final Exam mit 45%. Vom Niveau her ist der Kurs absolut machbar, allerdings wie gesagt im Vergleich zu anderen Kursen ziemlich zeitaufwendig und als Wahlkurs vielleicht nicht unbedingt notwendig. Law and Politics Law and Politics in Canada ist ein „First year course“ und war dementsprechend auch vom Niveau her einfacher als die anderen Kurse. Er bestand aus 2 Midterms, die insgesamt 30% zählten, Mitarbeit und Anwesenheit gaben 15%, eine wissenschaftliche Arbeit über insgesamt ca. 8 Seiten gab 25% und das Final Exam dann 45%. Es war zwar ein...
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